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Ein Pilger
 

 geschrieben am 6.03.2010 - 10:20 Uhr
@ Martina Diehl
@ ProLeben Team

Hallo Martina,

deine Zeilen, die ich heute morgen gelesen habe, berühren mich sehr. Matina, ich bitte dich, lasse Dein Kind leben - denn es ist ein Teil von Dir selbst.

Ich glaube, dass du ihm in Deinem Alter sehr viel bieten kannst - ich meine das unabhängig von Geld, Patnerschaft, Sicherheit und vielleicht Wohlstand. Ich meine einfach, dass du ihm Glück, Zukunft und die Liebe einer Mutter geben kannst und du kannst ihm so eines Tages vielleicht sagen: Ja, du bist ein Geschenk und du warst es von Anfang an und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich dich angenommen habe, auch wenn es nicht immer ganz so einfach war. Ich liebe dich aus ganzem Herzen.

Glaub mir, es geht wenn man es wirklich will, es geht wenn man es aus den Tiefen seines Herzens will. Mann bekommt die Kraft dazu, wenn man nur darum bittet. Ich kenne eine Mutter von 3 Kindern. Sie lebt in Süddeutschland und erwartet ihr 4. Kind. Bei ihr wurde Krebs festgestellt und sie bräuchte dringend eine Chemotherapie. Sie weiß aber, dass das ihr Kind nicht überstehen könnte. So hat sie sich entschieden, mit der Theraphie solange zu warten, bis ihr Kind zur Welt gekommen ist. Sie spürt, dass es eng wird und Sie weiß nicht, wie das alles ausgeht aber Sie weiß, dass Sie ein kostbares Geschenk in sich trägt. So hoffe und bete ich für diese Frau, die das Leben ihres Kindes sogar über ihr eigenes Leben stellt, dass es eine Zukunft gibt - eine Zukunft für beide.

So bitte ich Dich Martina mit allem was ich bitten kann - lass Dein Kind leben und selbst wenn du keine Chance siehst, dann gib sie mir, diese Chance. Ich würde Dir gerne helfen und ich würde Dein Kind sogar aufnehmen, damit es leben darf - wenn du es willst .

Ich weiß, dass es für Dich zur Zeit sehr schwierig ist, daher möchte ich Dir meine Hilfe anbieten und Dir sagen, dass ich es ehrlich meine. Entscheiden mußt Du.

Ich werde auch für Euch beide beten, damit Du den richtigen Weg für Euch findest, einen Weg, der auch Euch beiden eine Zukunft gibt.

Alles Liebe und Gute Euch beide. Wenn Du mich brauchst, bin ich da!

Ein Pilger



@ ProLeben Team,

Liebes ProLeben Team,

ich weiß, dass wir diese Seite nicht so sehr strapazieren sollen, aber da es hier um das Leben und die Zukunft eines Menschen geht, bitte Sie sehr, dies zuzulassen.

Ich hoffe, dass Sie es tun werden und dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Ein Pilger!



Team - pro-leben.de
 
mail@pro-leben.de

 geschrieben am 5.03.2010 - 21:18
Hallo liebe Gästebuch-User,

vielen Dank für Eure Einträge in diesem Gästebuch.

Wie schon so oft erwähnt, das Gästebuch ist für Diskussionen nicht geeignet. Dafür gibt es das Forum. Link siehe Kopfleiste. Daher an dieser Stelle mal wieder mal ein "Break".

Somit also die große Bitte: Setzt Diskussionen im Forum fort, dafür ist dieses nämlich auch gedacht.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Gruß Michael (Team pro-leben.de)


@
 

 geschrieben am 4.03.2010 - 22:31 Uhr
Doch beantworte mir bitte die Frage:
Warum bist du eher bereit zu töten, als dein Personverhalten zu ändern, wozu man niemand töten müsste?
Ist es schwerer sein Verhalten zu ändern als zu töten? Ist es leichter, zu töten?


Gast
 

 geschrieben am 4.03.2010 - 20:26
Ich wüsste auch gern, was in einem nicht ontologischem Sinn "sein" kann. Ist das etwa der "Unsinn" des Seins ?

Die Phrasen von @ lesen sich zwar sehr philosphisch, sagen letzthin aber wenig aus.



Jo
 

 geschrieben am 4.03.2010 - 11:31 Uhr
Man handelt dann "verantwortlich", wenn man berücksichtigt, dass man später einmal für die Folgen des eigenen Handelns Rechenschaft ablegen und evtl. die Konsequenzen tragen muss ("sich verantworten" muss). Wenn eine Abtreibende dies berücksichtigt - ob alle das tun, weiß ich nicht -, handelt sie durchaus verantwortlich.

Die Weischedel- und Hille-Exzerpte strotzen nur so vor Unsinn und Irrelevanz, dass es nötig ist, mal darauf hinzuweisen.
Wenn man nur mal versucht, die Weischedel-Zitate zu verstehen, wird man feststellen, dass es da gar nichts zu verstehen gibt, weil es sinnlose Sätze sind, die allerhöchstens schick klingen. (Man kann sie natürlich verstehen, wenn man eine neue Sprache erfindet, in der Ausdrücke wie "der Verantwortende", "sich herholen in die Antwort" oder "sich in das Offenbarmachen hineinnehmen" sinnvoll sind.)
Hille muss natürlich die Würde des Menschen bemühen, die es gar nicht gibt. Überdies ist es diskutabel, ob Abtreibung sozial unverantwortlich ist oder nicht. Aber das ist auch vollkommen unwichtig, denn: Die Gesellschaft hat kein Recht darüber, über den Körper von Frauen zu verfügen - wo kämen wir da hin?
Der Beitrag von @ stimmt zwar dahingehend, dass die Einteilung eines Menschenlebens in Phasen willkürlich ist, aber die implizite Kritik an Abtreibung darin geht am Ziel vorbei, denn kein seriöser Abtreibungsbefürworter würde sagen, dass man ein Kind töten darf, weil es sich in dieser oder jene Phase seines Lebens befindet. Die Argumente gehen in eine ganz andere Richtung. Wenn dabei auf bestimmte Lebensphasen eingegangen wird, ist das ein ökonomische Sprechweise, mehr nicht. Übrigens wüsste ich gern mal, wie etwas in einem nicht-ontologischen Sinne "sein" kann...


Carmen
 

 geschrieben am 4.03.2010 - 11:19
Eine Frau, die sich für oder gegen das Kind entscheidet, geht damit der Entscheidung auch die Verantwortung ein.
Eine Frau hat das Recht selbst zu entscheiden, ob sie Mutter wird oder nicht.

Und warum wird ein Kind immer als die Erfüllung der Frau dargestellt? Ein Kind sollte gewollt sein, um es als lebendes Geschenk annehmen zu können. Ein Kind nur zu bekommen, weil man ein schlechtes Gewissen wegen einer Abtreibung hat, ist kein guter Start. Die Verantwortung für Kind ist nicht leicht. "Es paßt nicht in meinem Leben" - ja, weil ein Kind heutzutage ein Risiko sein kann, aber nicht muß. Persönlich, finanziell, jobmäßig.


@
 

 geschrieben am 3.03.2010 - 23:53 Uhr
"Was Verantwortung bedeutet, das sollte jeder vernünftig denkende Mensch wissen, und dass ein Kind ein Leben lang Verantwortung bedeutet, das ist nunmal klar."

Verantwortung bezieht das Kind ein, sonst könnte man sie auch nicht übernehmen!
Der Verantwortungslose stößt das Kind ab, grenzt es aus!

Zur Verantwortung (Beitrag von Helmut)

Das Verständnis von Verantwortung (nach Wilhelm Weischedel) :

„Der Verantwortende greift auf sich zurück und holt sich her in die Antwort (Reflexion). Er nimmt sich ganz - bis zum Ende – in das Offenbarmachen hinein und kommt damit weg von der Fraglichkeit.“
(S. 17, W. Weischedel, Das Wesen der Verantwortung, dritte Auflage 1972, Vittorio Klostermann Verlag)

„Ich kann verantworten, heißt nicht nur, dass ich die Möglichkeit habe, mich in Bezug auf das zu Verantwortende offenbar zu machen, sondern auch bis zum Ende dabei zu bleiben und ( >) bestehen zu können (<) .“ (S. 30)
Die Klammern sind von mir gesetzt.

„Weil sich in diesem Bestehenkönnen Verantwortung erst eigentlich vollendet, sprechen wir von Verantwortung im eigentlichen Sinne.“ (S. 30)

Wer allerdings die Verantwortung abwählt, der leugnet gerade das,
„was die Würde des Menschen ausmacht und Humanität begründet und was für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft unerlässlich ist:
die Fähigkeit und die Pflicht des Menschen, von sich aus einsichtig sozial verantwortlich zu denken und zu handeln.“ (Der Philosoph Helmut Hille)

Doch man kann letztendlich alles leugnen (bis auf : „Ich denke, also bin ich. Descartes
) und in Frage halten, was einen aber nicht vom Hinterfragen löst, weil man mittels Reflexion noch nicht bis zum Ende der Fraglichkeit hindurchgegangen ist.

Soweit der Beitrag.

Doch beantworte mir bitte die Frage:
Warum bist du eher bereit zu töten, als dein Personverhalten zu ändern, wozu man niemand töten müsste?
Ist es schwerer sein Verhalten zu ändern als zu töten? Ist es leichter, zu töten?

Nun ein Gedanke zum Sein des Menschen.
Das, was ich bin, bin ich als Wesen in meinem Leib. Ich bin im ontologischen Sinne!
Ich bin und zu meinem Sein gehören alle durchlebten Seinsweisen, also das, wozu die Biologie Zygote, Embryo, Fötus, usw. sagt. Die Biologie spricht modellhaft in Zeitfenstern, in Phasen. Jedoch ist der Organismus in dieser zerstückelten Denkweise nicht wirklich, sondern er ist als eine Einheit von Wesen und Leib. Faktisch wird bei der Abtreibung immer ein Mensch zerstört in seiner Ganzheit.
Und dieser Mensch ist absolut unschuldig daran, dass es ihn gibt! Die Verursacher seines Daseins sind zugleich seine Henker!
Ihr redet zu eurem Vorteil, den ihr unter Ignoranz dessen sucht, was ihr sonst für euch in die Diskussionen einbringt: Die naturgegebene freiheitliche Grundverfassung des Menschen, in der der Mensch lebt von Anfang an. Sie kommt jedem Menschen zu. (Geht mal auf die HP von Helmut.)
Dieses Kind, Martina Díehl, kann nichts dafür, dass du krank bist; aber du kannst etwas dafür, dass dein Kind da ist.


Martina Díehl
 
Wohnort: Essen
diehl.essen@freenet.de
1965

 geschrieben am 3.03.2010 - 22:01
Ich bin 44 Jahre und weiß seit 2,5 Wochen, dass ich in der 8. Woche bin. Hätte ich nicht aufgrund der Trennung von meinem Partner einen Test gemacht, dann wüsste ich das heute noch nicht mal. Ich habe mich gegen das Kind entschieden und das ist mein Entschluss. Was kann ich denn einem Kind in meinem Alter bieten. Ohne Vater und meine Familie kann auch nicht immer einspringen. Was soll ich den tun, wenn ich krank bin. Ich bin Epileptiker und seit 15 Jahren anfallsfrei. Was mache ich wenn ich krampfe und habe das Kind auf dem Arm? Jetzt weiß ich, dass ich das Richtige tun werde - nächste Woche. In aller erster Linie tu ich das für mein Baby, es soll kein schweres Leben haben.


Gast
 

 geschrieben am 3.03.2010 - 20:51 Uhr
@
Ab wann ein Mensch ein Mensch ist, das kann m.A. nur Gott beantworten.
Was Verantwortung bedeutet, das sollte jeder vernünftig denkende Mensch wissen, und dass ein Kind ein Leben lang Verantwortung bedeutet, das ist nunmal klar. KEIN Mensch sollte sich allerdings herausnehmen, andere Menschen zu verurteilen. Ich erlebe leider sehr oft berufsbedingt, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werden, da sie in total verwahrlosten Verhältnissen aufwachsen. Aber auch über diese Eltern darf man nicht urteilen, oft steckt Arbeitslosigkeit, Überforderung und in Folge dessen Alkohol- und Drogenkonsum dahinter. Diese Eltern brauchen genauso Hilfe wie viele Frauen, welche über eine Abtreibung nicht hinwegkommen, wo dazu gesagt werden muss, dass in nicht seltenen Abtreibungsfällen "der Mann" der "Schuldige" ist (Statistik kann ich dir hierüber natürlich wieder nicht liefern).

Lange Rede, kurzer Sinn - jeder darf seine Meinung haben, es gibt immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Abtreibungsgegnern und -befürwortern, beide Seiten haben gute Argumente - aber verurteilen, das steht absolut niemandem von uns Erdenbürgern zu!




Novembertag
 

 geschrieben am 3.03.2010 - 20:06
@Anuschka:

Der Unterschied besteht in der Entwicklung der Kinder. Es ist ja nicht so, dass ein Embryo der 12 Woche alt ist genauso entwickelt ist wie ein Baby das bereits 6 Monate auf der Welt ist. Es besteht nicht nur ein reiner Größenunterschied. Ein Embryop hat bis zu einem bestimmten Zeitpunkt weder ein Schmerzempfinden, noch ein Bewusstsein. Womit wir wieder bei der Frage nach dem Menschen sind und was ihn denn eigentlich ausmacht. Das sind, finde ich, die wesentlichsten Unterschiede.
Dafür das du die Welt als bunt empfindest, malst du, was Abtreibung angeht, in nur einer Farbe.
Natürlich ist es normal Kinder zu bekommen, aber nicht jede Frau hat das für sich in ihrem Leben geplant. Es ist nicht automatisch ihre Aufgabe und nicht jede Frau ist von Natur aus eine gute potenzielle Mutter. Nach wie vor finde ich es bedenklich Termini wie Töten o.ä. zu benutzen. Ich finde diese Art von Urteil steht niemandem zu.


Ein Pilger
 

 geschrieben am 3.03.2010 - 19:53 Uhr
@ Anuschka

Danke Anuschka,

besser könnte man die Wahrheit kaum schreiben.

Ich frage mich immer wieder, wie eine Mutter die sich gegen ihr Kind entscheidet handeln würde, wenn sie selbst das Kind wäre und Einfluß darauf nehmen könnte, ob es leben darf oder sterben muß.

Ein Pilger!


Anuschka
 

 geschrieben am 3.03.2010 - 12:15
Warum wird ein Kind nur immer als negativ angesehen, als Last, als was was Schwieriges?
Ist da nicht schon etwas im Vorfeld falsch gelaufen?
Ist das nicht ein Problem unserer Gesellschaft?

Es ist etwas völlig Natürliches Kinder zu bekommen, das ist ganz normal.

Abtreibung ist nicht normal. Abtreibung ist nur ein Verharmlosungswort für TÖTUNG.
Bei einer Abtreibung töte ich einen Menschen, und wenn er auch noch so klein ist: es ist ein Mensch, von Anfang an.

Frauen, die abtreiben wissen das. Und sie tun es dennoch. Danach geht es ihnen oft schlecht und sie leiden unter ihrer Tat. Warum also sollte ich da Mitleid haben?

Pure Verzweiflung ist manchmal ein Grund. Aber oft habe ich andere Aussagen gehört, warum ein Kind sterben muß:
Die meistgehörte Aussage war: "Es passt jetzt einfach nicht in mein Leben." Punkt. So einfach ist das.
Und das klingt für mich nicht nach Verzweiflung, sondern nach Egoismus.

Eine echte Alternative zur Abtreibung gibt es in dem Sinne nicht. Außer natürlich das Kind zu bekommen, es anzunehmen und lieben zu lernen. Das geht!
Und dabei gibt nicht nur die Option das Kind abzutreiben oder es zu misshandeln. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß., das Leben ist ziemlich bunt.

Wird ein Kind 6 Monate nach der Geburt getötet, dann ist das Entsetzen groß (bei mir natürlich auch). Wird es jedoch 6 Monate vor der Geburt getötet wird das gesellschaftlich toleriert. Aber wo bitteschön ist da der Unterschied? Nur weil es noch im Bauch der Mutter ist? Oder weil es noch ganz klein ist?
Wo ist der Unterschied?


@
 

 geschrieben am 2.03.2010 - 23:50 Uhr
"Da steht wieder die Frage im Raum, ab wann ist ein Mensch ein Mensch?“
Da du schon implizit zu wissen vorgibst, dies zu wissen, sage mir, ab wann der Mensch Mensch ist? Jedenfalls sind deine Zeitangaben willkürliche Setzungen!

„Tötung in bestialischer Weise ist ein nicht sehr passender Ausdruck, wie soll man dann den Mord an einem geborenen Menschen(kind) bezeichnen?“
Bestialisch!

„Missachtung von verantwortlichem Denken ist m.E., unverantwortlich ein Kind in die Welt zu setzen, welches kaum Chance hat, in Menschenwürde aufzuwachsen.“
Deine Antwort lässt mich nachfragen: Weist du denn, was Verantwortung ist und in welchem Sinnzusammenhang sie steht?

„Ich bleibe dabei, Abtreibung geschieht zu 99,9 % aus purer Verzweiflung und ich habe mit jeder Frau Mitleid, welche diesen Schritt wählen musste.“
Diese Angabe setzt voraus, dass du 99,9% jener Frauen befragt hast. Da ich gerne wüsste, wie groß die Anzahl aller gefragten Frauen gewesen ist, nenne mir doch bitte die Anzahl derer, die du gefragt hast.
Mitleid aus deinem Munde ist ein Lippenbekenntnis. Es bezieht sich eher auf eine willkürliche Selektion aus der Anzahl aller Menschen.

So nun werde ich lernen, ab wann der Mensch Mensch ist oder ab wann der Mensch als solcher in deinen Augen gilt!


Gast
 

 geschrieben am 2.03.2010 - 20:34
"Abtreibung ist Tötung eines Menschen in bestialischer Weise, verantwortungsloses Denken und Handeln und missachtet die Menschenwürde, die Autonomie, die freiheitliche Grundverfassung des Menschen, die körperliche Unversehrtheit... und verletzt einen Menschen ganz konkret tödlich."

Da steht wieder die Frage im Raum, ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Die meisten Abtreibungen werden zwischen der 5. und der 8. SSW durchgeführt, d.h. der Embryo ist zwischen 3 und 6 Wochen alt. Tötung in bestialischer Weise ist ein nicht sehr passender Ausdruck, wie soll man dann den Mord an einem geborenen Menschen(kind) bezeichnen? Missachtung von verantwortlichem Denken ist m.E., unverantwortlich ein Kind in die Welt zu setzen, welches kaum Chance hat, in Menschenwürde aufzuwachsen.
Ich bleibe dabei, Abtreibung geschieht zu 99,9 % aus purer Verzweiflung und ich habe mit jeder Frau Mitleid, welche diesen Schritt wählen musste.


Carmen
 

 geschrieben am 2.03.2010 - 13:02 Uhr
@Anuschka

Was wäre eine Alternative für Dich, wenn Du ein Kind nicht austragen willst? Warum soll ich nicht Mitleid haben mit einer Frau, die abtreibt? Ich kann nachvollziehen, was eine Schwangerschaft nd die Verantwortung für ein Kind bedeutet. Und wie schwer das alles ist.
Die Situation jeder Frau ist so unterschiedlich wie wir alle von wir. Aber ich habe nicht das Recht deswegen jemand zu verurteilen.
Abtreibung sollte legal bleiben, aber es sollte ein breites Angebotsspektrum für Schwangere und Mütter geben, damit Abtreibung seltener wird.


@
 

 geschrieben am 2.03.2010 - 9:30
"Abtreibung = Verzweiflung. Da sollte man ansetzen!"

Abtreibung ist Tötung eines Menschen in bestialischer Weise, verantwortungsloses Denken und Handeln und missachtet die Menschenwürde, die Autonomie, die freiheitliche Grundverfassung des Menschen, die körperliche Unversehrtheit... und verletzt einen Menschen ganz konkret tödlich. Das eigenen Hemd ist vielen näher als das Leben des eigenen Kindes.
Die meisten Grundwerte des GG und Europas werden nicht beachtet! Das ist "krank" oder eben widersprüchlich. Die Gesellschaften kränkeln u.a. daran, weil sie ihre eigenen festgeschriebenen Voraussetzungen nicht einhalten (wollen).

Was ist daran gesund?
Warum seid ihr eher zum Töten bereit, als euer Personverhalten zu ändern?
Wie kann das Töten eines Menschen eine die Menschen tragende Alternative darstellen?
Seht ihr den Widerspruch?
Es erinnert an das kriminelle Handeln "gewisser Gruppen", die da sagen, dass derjenige, der getötet wird, ihm dann keine Probleme mehr macht. Im Denken seid ihr nicht viel besser als jene und im Handeln vergreift ihr euch an denjenigen, denen ihr durch euer Verhalten das Leben als Kind gegeben habt. Meine Zustimmung werdet ihr niemals erhalten, auch dann, wenn ich "der letzte Rufer in der Wüste" sein sollte.
Würde man eure Kriterien, die man hier im Gästebuch lesen kann, auch konsequent auf euch anwenden, dann dürftet ihr im gesellschaftlichen Lebens eures Lebens nicht mehr sicher sein!

Setzt mal einen Schritt früher an!


Ein mädchen^^
 

 geschrieben am 2.03.2010 - 0:44 Uhr
Klar Kein Mensch Der Welt sagt das abtreibung supper und toll ist aber wie gesagt für manche ist das der letzde ausweg und ich finde es gut das es sie gibt...Dazu stehe ich...ich will garnicht wissen wie es vielen kindern gehen würde Wenn es keine abtreibung geben würde ^^

....und nur dagegen sein ist nicht richtig !!!

für mich ist das ganze einfach nur eine moralische Rechtfertigung...


Gast
 

 geschrieben am 1.03.2010 - 21:31
@bine und @anuschka
vieles im Leben ist krank. Ich finde die Einstellung, dass Abtreibung Mord ist, krank. Wirklich krank ist, wenn (junge) Eltern nicht mit dem Säugling zurechtkommen und dieses geborene Menschlein dann missbrauchen und töten. Diesbezüglich hört man nichts von euch! Und das ist auch krank! Ihr seid einfach verbissene Abtreibungsgegner, welche nicht im wahren Leben stehen.
Natürlich ist Abtreibung nicht die Lösung, allerdings für manche Mädchen oder Frauen der letzte Ausweg; für die meisten ein schwerer Weg.
Zum Glück gehört ihr beiden der Minderheit an, die meisten Mitmenschen sehen Abtreibung nicht als Mord.
Abtreibung = Verzweiflung. Da sollte man ansetzen!


Anuschka
 

 geschrieben am 1.03.2010 - 12:20 Uhr
Soll man mit den Frauen, die abtreiben auch noch Mitleid haben?
Sie wissen genau was sie tun: sie töten ihr eigenes Baby!
Das ist krank.
Und eine Gesellschaft die das toleriert und normal findet ist ebenfalls krank. Und jeder der schweigt und den Mord am Ungeborenen verharmlost macht sich mit schuldig.


Schülerin
 

 geschrieben am 28.02.2010 - 21:21
Es freut mich ja für dich, dass das mit 16 geklappt hat, aber immerhin stand dein Freund hinter dir.
Ich weiß nciht, ob ich abtreiben könnte, wenn ich jetzt - mitten im Abitur- schwanegr werden würde.
Ich tu einfach alles dafür, dass ich nicht schwanger werde.
Außerdem habe ich ELtern die voll hinter mir stehen würden (nachdem sie mich zur Sau gemacht haben^^) und emin Freund würde zu mir halten. (Hab mit ihm schon über das Thema geredet). Toll, aber was, wenn das nciht so ist?
Ich weiß nciht, was ich tun würde udn cih hoffe, ich komme nie in eine solche situation.

Aber ernsthaft. Ich stell mich doch cniht hin und bezeichne jemand als mörderin, weil sie abtreibt. Das ist nciht mit Kidnestötung gleichzusetzen, schonw eil man sein Kind ja cnoh nie gesehen hat und man es oft nicht für ein Kind hält.
Ernsthaft!
Jeder darf ja seine eigene Meinung zu dem Thema haben.

Aber ich finds echt total beschissen, wenn irgendwelche Leute, die sich für moralisch überlegen fühlen, Frauen als Mörderinnen bezeichnen. Und meinen, sie hätten andere zu erziehen.

Und zur Adoption freigeben?
Ganz ehrlich? Ich würde lieber abtreiben!
Ich lass doch kein Kind 9 Minate (!!!) in mir wachsen, teile mit ihm mein Leben, schenke ihm das Leben und geb es weg. Schon mal erkundigt, was für emotionale folgen das für junge mädchen hat?
Also ehrlich, ganz oder gar nciht!

Ich verstehe ja, wenn Menschen Abtreibung furchtbar finden. Aber das gibt niemandem das Recht diejenigen zu belehren!
Ich meine, die Moslems in Saudiarabien meinen auch alle europäischen Frauen wären Huren, weil sie sich cniht verschleiern und Sex vor der Ehe haben. Also ernsthaft, das kotzt ja mal wohl jede Europäerin an, oder? Aber andere Frauen erziehen wollen.

Echt, den Splitter im Augen des anderen sieht man, den Balken im eigenen nicht!

Is ja zum kotzen!
Ich evrstehe die Frauen die abtreiben und sie haben mein vollstes Mitgefühl, weil das sicher keine Leichte Entscheidung war. Und ein Lob an alle Männer, die sich dann um ihre Frau/Freundin kümmern!
Gibt viel zu wenig davon!


Carmen
 

 geschrieben am 28.02.2010 - 18:31 Uhr
@Bine

Schön, daß Du Deine Entscheidung für richtig befindest und es mit dem Kind in Deinem Alltag klappt. Allerdings kannst Du nicht automatisch von Dich auf andere schließen. Von hohen moralischen Roß kann kann jeder jeden verurteilen.

Wenn Menschen Sex haben, sind sie nicht automatisch in der Lage für ein Kind zu sorgen. Und keiner kann verlangen, daß Kind gegen ihren Willen auszutragen.

Ich finde es zu einfach zu sagen: Was ich kann, können andere schon lange.
Ein Beispiel: ich habe schon mal ein Kind verloren (nein, keine Abtreibung) und lange für die Trauerarbeit gebraucht. Deswegen kann ich aber nicht verlangen, daß andere in dieser Situation genauso lange trauern oder sich genauso verhalten wie ich.


bine
 

 geschrieben am 26.02.2010 - 23:54
achso und die wenigen die sich noch an mich erinnern
wie ich damals geschrieben habe das ich mit 16 schwanger bin
ich hab entbunden und mit ausbildung klappt es super
mein freund steht voll hinter mir und meine kleine is mittlerweile scho knapp 2 monate

ich denke mal ich hab glück gehabt das alles so klappt wie ichs mir vorgestellt hab :D



bine
 

 geschrieben am 26.02.2010 - 23:46 Uhr
'was ist wenn ein 14 jähriges kind ein kind bekommt ? kinder bekommen kinder ? wow was für ne einstellung'


was is na das bitte.?
ich habe mit 16 meine tochter bekommen
kann mich gut um sie sorgen

auch wen ein 14 jähriges mädchen schwanger sein sollte
giebt es auch noch andere möglichkeiten als das unschuldige kind abzutreiben
WER EIN KIND MACHEN KANN DER SOLL SICH AUCH UM DAS KIND KÜMMERN !!!
wen nicht giebt es adoption, babyklappe ect.

wen maN vergewaltigt wird ist es klar das nicht jede frau sagt ich trage das kind jetz aus


Ein mädchen^^
 

 geschrieben am 24.02.2010 - 0:42
Also erstmal will ich sagen das in den 2 videos werden die ungeborene fötuse hin und her geschoben ist ja auch mal toll...

Was ist wenn eine frau vergewaltigt wird und schwanger wird ?

ist ja egal lasst sie das kind bekommen (können auch nur männer oder frauen sagen die nicht in dieser situation sind) jeden tag das geborene kind sehen und erinnert werden hass aufs kind schieben vill soar misshandeln und töten

was ist wenn ein 14 jähriges kind ein kind bekommt ? kinder bekommen kinder ? wow was für ne einstellung

was ist wenn das kind behindert auf die welt kommt ? man alt ist und stirb weiß man das das kind gut aufgehoben ist pflegefall fürs ganze leben...

Es gibt immer PRO und KONTRA nur gegen abtreibung sein ist nicht ok

seit es so legal geworden ist sind es immer mehr abtreibungen klar die meisten passen einfach nicht auf und es ist ihnen egal trotzdem finde ich das manche frauen das recht haben abzutreiben.

ich persönlich würde nicht abtreiben nur in manchen fällen ist es gerechtfertigt.

Nicht abtreiben sondern zur adoption freigeben...ein kleines baby wechst in dir 9 mon. dann hast du das kleine würmchen im arm und du sollst es weg geben die welt ist doch krank echt !!! ^^


Anuschka
 

 geschrieben am 17.02.2010 - 16:41 Uhr
Traurig wie mit dem menschlichen Leben umgegangen wird.

Kein Problem?

Ich weiß nicht ob ich schreien oder weinen soll...


@
 

 geschrieben am 13.02.2010 - 8:32
Ist das Töten der eigenen Kinder ein Problem?

Ehemann37 schreibt: "Aber nicht jeder ist so christlich geprägt - von daher kein Problem."

Ist das Töten deiner Frau ein Problem?

Ich möchte nicht an deiner Seite leben!

Und wenn es wahr sein sollte, dass nur Christen nicht töten, dann werde ich christlich werden, da die (deine) Alternative, die du aufzeigst, "von daher kein Problem" für dich zu sein scheint.

Außerdem:
Wie werden es deine Kinder später aufnehmen, wie werden sie von ihren Eltern denken und wie werden sie fühlen, wenn sie von dir erfahren werden, dass du die Zustimmung gabst, deren Geschwister zu töten?

Wie kann das Töten eines Menschen eine die Menschen tragende Alternative darstellen?

Aber für dich ja "kein Problem", nicht wahr?


Ehemann37
 
Wohnort: NRW
1973

 geschrieben am 11.02.2010 - 23:01 Uhr
"@" schrieb:
"Von nun an wird euch die Furcht vor der Sekunde des vollen Bewusstwerdens nicht mehr loslassen! Niemals lässt sich der Tod eines Kindes durch das Leben eines anderen Kindes ausgleichen (kompensieren) oder vergessen machen. Ihr werdet euch an diese Worte noch leidlich erinnern."

...das hört sich ja wie eine Drohung an !
Aber nicht jeder ist so christlich geprägt - von daher kein Problem.

Selbst als "Christ" sollte man weltoffen sein & die Meinungen und Endscheidungen anderer aktzeptieren !

@Ein Pilger:

Danke für Deine lieben Worte. Sehr sympathisch !
Obwohl Du letzendlich eine andere Meinunung zum Thema hast, wünscht Du uns alles Gute und Gottes Segen: DAS zeichnet einen wirklichen Christ aus ; obwohl ich selbst kein Gläubiger bin.
Das musste ich nochmal loswerden....wünsche Dir auch alles Gute !!!


Ein Pilger
 

 geschrieben am 11.02.2010 - 18:34
@Ehemann 37

Wenn das wirklich stimmt, dann tut es mir sehr leid für das Kind und ein Stück auch für Euch. Sicher habt ihr Eure Gründe für diese Entscheidung und es ist und bleibt auch immer Eure Entscheidung - aber es tut mir trotzdem unendlich leid.

Hätte ich die Chance gehabt etwas zu tun, ich hätte sie genutzt - ich wäre sehr weit gegangen, wenn es nur dafür hätte leben dürfen. Was ich schreibe, meine ich ehrlich.

Ich wünsche Euch - ich meine damit Eure ganze Familie mit allen Euren Kindern alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

Ein Pilger



@
 

 geschrieben am 10.02.2010 - 23:26 Uhr
"Meine Frau hat selbst letzte Woche den Abbruch hinter sich; ich
stehe voll hinter ihr & wir haben gemeinsam so entschieden."

Von nun an wird euch die Furcht vor der Sekunde des vollen Bewusstwerdens nicht mehr loslassen! Niemals lässt sich der Tod eines Kindes durch das Leben eines anderen Kindes ausgleichen (kompensieren) oder vergessen machen. Ihr werdet euch an diese Worte noch leidlich erinnern.


Ehemann37
 
Wohnort: NRW
1973

 geschrieben am 10.02.2010 - 21:17
@Ein Pilger:
Guten Abend ; mit "entschärfen" meinte ich die "Mifegyne" -
Seite.
Meine Frau hat selbst letzte Woche den Abbruch hinter sich; ich
stehe voll hinter ihr & wir haben gemeinsam so entschieden.
Wir haben uns die Endscheidung wirklich nicht leicht gemacht.
Außerdem haben wir 2 supersüße Kinder - da fällt die Entscheidung
noch schwerer.
Der Abbruch mit "Mifegyne" war für meine Frau relativ angenehm.
Keine großen Schmerzen - nur 5 Tage nachbluten , mehr nicht.
Mit der Zeit werden wir den Abbruch wohl vergessen ( verdrängt haben ) .
Dies liegt sicherlich auch an unseren 2 Kindern.
Ohne vorhandene Kinder sieht es vielleicht schon ganz anders aus.
Gruß, Ehemann37


Jürgen
 
Wohnort: jetzt Leipzig
Sitebewertung
jhmende@aol.com
1964

 geschrieben am 8.02.2010 - 9:46 Uhr
Hallo,

ich habe vor 20 Jahren meine damalige Freundin genötigt abzutreiben.
Seit dieser Zeit mache ich mir Vorwürfe, die in den letzten Jahren immer schlimmer werden. Ich habe seit 5 Jahren einen gesunden Sohn, habe die Schwangerschaft miterlebt und war auch bei der Geburt anwesend.
Deshalb weiß ich wie toll es ist dieses Leben wachsen zu sehen. Die Schuld für die Abtreibung meines 1 Sohnes/Tochter kann mir keiner nehmen.

Jürgen


@Ein Pilger
 

 geschrieben am 6.02.2010 - 19:17
@Katrin ST

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir geht - ich kenne dieses Gefühl sehr genau. Ich bin mir sicher, dass du auf dem richtigen Weg bist und ich bin mir sicher, dass dein Kind geborgen ist.

Alles gute für Euch, ich werde an Euch denken.

Ein Pilger


Ein Pilger
 

 geschrieben am 6.02.2010 - 19:02 Uhr
@Ehemann 37

Ich finde es gut, dass Du diese Seite sehr informativ findest!

Ich gebe Dir auch recht, dass jede Frau selbst entscheiden sollte, ob eine Abtreibung gemacht werden soll oder nicht. Das ist aber nichts neues, denn letztlich ist es am Ende immer die werdende Mutter (Frau), die diese Entscheidung sowieso treffen muß, egal, wie schwer sie ist.

Entscheidend dabei ist aber, ob sie gute Menschen neben sich hat, die ihr helfen, dass ihre Entscheidung eine reife Entscheidung wird. In dieser Entscheidung sollte auf alle Fälle nicht der Egoismus an erster Stelle stehn, sondern das Leben und zwar das Leben beider - der werdenden Mutter und ihrem Kind.

Du schreibst, das Thema Abtreíbung wird zu nagativ dargestellt, aber wie würdest denn du etwas negatives darstellen, etwa positv?

Deinen Wunsch, diese Seite zu "entschärfen" wie du es nennst kann ich nicht teilen, selbst dann nicht, wenn du dadurch Angst vor der Wahrheit bekommen solltest, denn es ist nun einmal wie es ist und warum sollte man das nicht ehrlich zeigen dürfen?

Ein Pilger


Katrin St
 
katrin.stoss@hotmail.com

 geschrieben am 4.02.2010 - 23:09
Ich bin 19 Jahre alt und bin schwanger geworden.
Mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden und ich wurde von Tag zu Tag glücklicher. ich war wirklich sehr glücklich mit meinem freund. ich bekam einen frauenarzttermin zur 1. Untersuchung am 23.Jänner. Dazu kam es leider nicht mehr. Am 16. Jänner verlor ich mein Kind bei einer Shoppingtour auf der Toilette. Ich sah wie meine kleine TAYA einfach den Toilettenschacht verschwand.
Ich bete für sie, dass sie jetzt in Gottes Armen, ihrem schöpfer ist!!
Ich verstehe nicht wie jemand abtreiben kann...
DAs ist sehr sehr traurig.


Ehemann37
 
Wohnort: NRW
1973

 geschrieben am 4.02.2010 - 11:42 Uhr
Hallo,

finde die Seite sehr informativ.
Allerdings sollte jede Frau selbst für sich entscheiden, ob eine Abtreibung gemacht werden soll oder nicht.

Mein erster Gedanke beim Lesen diese Homepage war : " da steckt die kath. Kirche " hinter. Und siehe da: lt. Impressum orientiert man sich an den Denkweisen der katholischen Kirche.......

Das Thema "Abtreibung" wird zu negativ dargestellt.
Frauen, die abtreiben, haben mit Sicherheit ihre Gründe.

Außerdem sollte man die Seite zu "Mifegyne" entschärfen; da bekommen
die lesenden Frauen ja richtig Angst.

Viele Grüße,
Ehemann37


Logiker
 

 geschrieben am 3.02.2010 - 23:15
@ Novembertag

Es bezog sich hierauf:
"...es gibt ja verschiedene Definitionen von Mensch, ich wüsste gern auf welche du dich hier berufst."



Novembertag
 

 geschrieben am 3.02.2010 - 19:42 Uhr
@Logiker

Es tut mir leid wenn mein Eintrag dich verwirrt.
Um den Menschen, darum geht es hier doch, oder? Und da wüsste ich gern von was genau Anuschka spricht wenn sie den Terminus "Menschlein" verwendet.
Ist die befruchtete Eizelle ein Mensch, ist ein Mensch ein Mensch wenn er ein Bewusstsein entwickelt hat oder wovon gehen wir hier aus? Ich pesönlich empfinde die Bezeichnung "Menschlein" als wertend.
Das ist das, woran ich hier oft Anstoß finde. Die generelle Verurteilung und Stigmatisierung von Frauen. Das ist einer solchen Diskussion einfach nicht würdig. Ich kann doch nicht generell sagen "Du bist schlecht weil du abgetrieben hast.". Wenn ich nicht bereit bin das warum, wieso, weshalb und "hätte ich dir helfen können" zu hinterfragen, dann sollte ich mich zu dem Thema einfach nicht äußern. Ich bin kein Abtreibungsgegner, obwohl ich Abtreibung auch nicht für einen einfachen Weg halte, aber manchmal ist er der einzig mögliche.


FleißigeSchülerin
 
Sitebewertung

 geschrieben am 3.02.2010 - 19:32
Hallo!
Ich finde Eure Seite eigentlich ja echt gut!
Allerdings stellt sie einen Abbruch einfach zu negativ dar.
Wenn eine schwangere Frau nicht weiß was sie tun soll und amn ihr sagt, wenn sie das Kind abtreibt ist sie "böse" (ich weiß, so steht das hier nicht, aber naja, die message kommt schon rüber...) dann kommt da doch ziemlich schnell die Trotzreaktion "ich kann tun was ich will!".
Naja, nur so als tipp...

Ich finde aber auch, dass man Frauen nicht so vorwerfen kann, dass sie Mörderinnen seien, selbst wenn man Abtreibung wirklich schrecklich findet.
Solange die Frauen Gewissensbisse haben, zeigt das doch, dass sie ja wissen, dass es nicht die optimale lösung ist.
Aber keine Frau will sich vorwerfen lassen, eine Mörderin zu sein.

Und ehrlich, wenn man versucht, Frauen die Abtreibung zu verbieten, dann trotzen sie nur. (Nun ja, ich zumindest kries k****, wenn man mir verbietet, was ich mit meinem Leben mach. Wenn man mir was rät nehm ich das eher an...)
Außerdem, bloß weil es strafbar ist, heißt es nicht, dass die ABtreibungen aufhören.
Ganz im Gegenteil!
Die Frauen gehen zu irgendwelchen Kurpfuschern und dann wird es für sie selbst auch noch gefährlich...

Naja, ich hab schon viel zu lange rumgelabert, im Endeffekt meine ich nur:
Nicht so extrem negativ alles darstellen! Manche DInge einfach neutral beschreiben.
Und es gibt auch Erfahrungsberichte, die zwar von Gewissensbissen reden, aber letztendlich nicht so eine weltunterangsstimmung rüberbringen...

Naja, ansonsten: SUPER informative Seite!
Echt klasse!


Kathi
 
Wohnort: München
styria1@gmx.de
1967

 geschrieben am 3.02.2010 - 8:45 Uhr
Ich bin adoptiert und das ist nur zum Teil gut!
Ich habe abgetrieben, weil ich das trotz meiner Erfahrungen mit liebevollen Adoptionseltern meinem Kind nicht antun wollte.
Meine Mutter würde heute nicht mehr adoptieren, zumindest nicht inkognito. (nebenbei verstößt das auch gegen das gesetzlich verbriefte Recht auf Kenntnis der eigenen Herkunft!)
Ich würde heute nicht mehr abtreiben.
Meine Herkunftsmutter und meine Halbgeschwister erneuern in regelmäßigen Abständen ihre Ablehnung.
Und nun?
Ich glaube Ihr alle wißt ganz genau Bescheid!

...Ach so, ich vergaß zu sagen: Ich glaube, daß Gott mir verziehen hat. Denn er hat mir Jahrzehnte nach der Abtreibung noch einmal ein Kind geschenkt!


Logiker
 

 geschrieben am 3.02.2010 - 8:37
@ Doris (Alias Metamorphose)

"es muss doch sehr bekemmend sein, wenn man sich als "lebensschützer" für das ungeborene einsetzt, aber selbst definitiv niemals frauen treffen wird, die abgetrieben haben??!"

Woher weißt du das? Woher weißt du, dass Lebensschützer "definitiv" niemals Kontakt zu Frauen haben, die abgetrieben haben?

Dazu sage ich nur: Unzulässige Allaussage!


Doris
 
Sitebewertung

 geschrieben am 2.02.2010 - 19:08 Uhr
es muss doch sehr bekemmend sein, wenn man sich als "lebensschützer" für das ungeborene einsetzt, aber selbst definitiv niemals frauen treffen wird, die abgetrieben haben??! ich habe verständnis für jede frau, die so etwas als ausweg ansieht, das heisst aber nicht, dass ich abtreibung generell easy oder gut finde. man musss auch an die körperliche belastung der frau denken, an körperveränderungen und frust und probleme, die sich im nachhinein mit einem kind auftun, das keiner wirklich wollte. jeder sollte doch wissen, dass es ungewollte kinder schwer im leben haben. verständnis statt verurteilung wäre besser. ich habe auch den eindruck, dass man mit einer lebensschützer arbeit sich isoliert, weil man nur um sich selbst kreist. meist handelt es sich um eiferer jeder coleur, die gar nicht mit den sog. LINKEN diskutieren würden, sondern nur provozieren wollen!


Sylvi
 

 geschrieben am 1.02.2010 - 18:56
Hallo, ich bin selbst schwanger in der 8. Woche. Ich käme nie auf die Idee ein Kind abzutreiben.
Ich war heute wieder beim Ultraschall und dort sieht man das Herz schlagen. Wann beginnt Leben? Dort wo ein Herz schlägt.


Logiker
 

 geschrieben am 31.01.2010 - 23:20 Uhr
@ Novembertag

"Hinzu kommt, dass du von "Menschlein" sprichst, es gibt ja verschiedene Definitionen von Mensch, ich wüsste gern auf welche du dich hier berufst."

Du bist ziemlich desorientiert!
Wer ist es, der die Zeilen schrieb?
Der Mensch übersteigt jegliche Definition (willkürliche Setzung)!


Novembertag
 

 geschrieben am 30.01.2010 - 13:25
@Anuschka:

Also ehrlich, was sollte denn deiner Meinung nach mit den abgetriebenen Embryonen geschehen? Ich verstehe deinen Eintrag nicht so recht. Mit den Ausdruck "unter den Teppich gekehrt" sprichst du übrigens genau das an, was ein Problem in unserer Gesellschaft darstellt, nämlich die Tatsache das man als Frau nicht offen sagen darf das man eine Schwangerschaft abgebrochen hat. Man darf ja kaum laut sagen das man sich für sein eigenes Leben andere sinngebende Dinge vorstellen kann als Kinder.
Hinzu kommt, dass du von "Menschlein" sprichst, es gibt ja verschiedene Definitionen von Mensch, ich wüsste gern auf welche du dich hier berufst.


Logiker
 

 geschrieben am 30.01.2010 - 9:33 Uhr
@ Gast

"diese Bilder werden nicht eine einzige Abtreibung verhindern können!"

Bitte zeige den Gegenbeweis auf, dann können wir darüber redlich und aufrichtig reden!

"Oder hast du etwa Fallbeispiele, wo diese Bilder eine Abtreibung haben verhindern können?"

Wer sich die Mühe macht, findet Hinweise und Beispiele hier im Gästebuch.



Gast
 

 geschrieben am 27.01.2010 - 20:31
Anuschka,
diese Bilder werden nicht eine einzige Abtreibung verhindern können! Aber glaub du daran, wenn es dir hilft.
Oder hast du etwa Fallbeispiele, wo diese Bilder eine Abtreibung haben verhindern können?


Anuschka
 

 geschrieben am 27.01.2010 - 17:22 Uhr
Ja klar, Klinikmüll wird verbrannt.
So sieht man nichts mehr von den Babys, die niemand wollte. So wird einfach alles unter den Teppich gekehrt und es ist wieder alles so, als hätten diese kleine Menschlein nie existiert.

Um dieses Schweigen zu brechen, werden die Fotos von abgetriebenen Babys veröffentlicht. Wenn durch diese Bilder auch nur ein Leben gerettet wurde, so hatte ihr "Leben" doch noch einen Sinn.



Gabi
 

 geschrieben am 26.01.2010 - 21:37
Ich finde eigentlich fast alles krank hier. Hier wird über Ungeborene diskutiert, Frauen werden als Mörderinnen hingestellt, weil sie vielleicht mal einen Fehler begangen haben - eben mit einer Abtreibung.

Wenn man sich die Nachrichten von Haiti ansieht, welch Leid dort geschieht, dann ist dies hier alles sowas von lächerlich! Es ist wohl kaum vorstellbar, für keinem von uns, welch Leid diese Menschen, Kinder, Baby´s und auch Ungeborene erfahren müssen.

Wir hier in der "guten reichen Welt" zerbrechen uns die Köpfe über Dinge, welche unabwendbar sind, über Dinge wie eben Abtreibung, welche niemals verhindert werden kann. Wir sollten es uns eher zum Ziel setzen, Menschen zu helfen, welche nichts mehr haben - die Diskussionen über Abtreibung sind und bleiben fruchtlos. Seien wir dankbar, dass wir in einem Kontinent leben, der (noch) vor grösseren Umweltkatastrophen verschont bleibt.

Eben einfach mal zum Nachdenken.


Gast
 

 geschrieben am 26.01.2010 - 20:39 Uhr
@Anuschka,
weisst du, wie Klinikmüll entsorgt wird?
Klinikmüll wird verbrannt. Eine Verbrennung ist immer noch ästhetischer als Filmchen über Abtreibungen zu drehen, wo noch dazu falsche Angaben über die SSW gemacht werden.
Was ist mit den abgetriebenen Embryonen geschehen, welche hier in den Bildern/Filmchen zu sehen sind? Hast du dies schonmal nachgefragt? Mich würde es nicht wundern, wenn diese zur Forschung freigegeben worden sind. Ein ekelhafter Gedanke, welcher allerdings naheliegend ist!



Anuschka
 

 geschrieben am 26.01.2010 - 18:49
@Gast: Totenruhe? Ist das dein Ernst?
Weißt du denn nicht, daß die abgetriebenen Babys mit dem Klinikmüll entsorgt werden?!
Pascal, wenn es keine Abtreibungen gäbe, dann müßte man sich darüber keine Gedanken machen.


Carmen
 

 geschrieben am 26.01.2010 - 10:32 Uhr
Das Kind ist da und alle sind glücklich? Tut mir leid, aber so rosafarben ist die Welt nicht. Mit einem Baby oder gar mehreren Kindern ist eine Frau nicht automatisch glücklich. Es stecken sehr viel Mühe, Anstrengungen, Verzicht, Sorgen mitdrin. Mutterliebe und -glück allein kann das nicht aufwiegen.

Ein Baby braucht eine Erstausstattung, Kinderwagen, Windeln, Spielzeug, später größere Kleidung. Hinzu kommen Verantwortung, durchwachte Nächte, beim Stillen entzündete Brustwarzen usw. Wenn noch ältere Kinder da sind und die Mutter allein ist, kommt sie schnell an ihre Grenzen.
Die Kinder müssen zum Arzt, der Haushalt muß gemacht werden, die Wäscheberge türmen sich, der Einkauf will auch erledigt werden. Manche Frauen haben kein Auto, niemanden, der auf die Kinder aufpassen könnte. Die nächsten Supermärkte sind weiter weg, keine Betreuungsplätze.
Was ist mit dem Job?

Manche schaffen es, manche nicht. Und einige wissen, daß sie die Verantwortung nicht tragen können und treiben das Ungeborene ab.

Nein, ich will das nicht gutheißen, aber die Aussage - das Kind ist da und Frau ist glücklich - ist zu pauschal.

Die Bestimmung der Frau ist nicht automatisch als Mutter und Wöchnerin.


ich
 
Sitebewertung

 geschrieben am 26.01.2010 - 6:54
@ Pascal, Gast u.a.

mit welcher Heuchelei wird da eigentlich argumetiert?
Ein (ungeborenes) Kind soll man töten dürfen und leider wird es das auch millionenfach, aber man soll wohl am am besten gefälligst darüber schweigen und auf keinen Fall mit Bildern darüber aufklären.....

....ich fasse es nicht ...


sandra konrad
 
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1971

 geschrieben am 26.01.2010 - 1:20 Uhr
ich bin mutter von 3kindern(20,16,13)mit dem letzten kind hatten wir eig. unsere fam. planung beendet.
ich bin doch noch mal ungeplant schwanger geworden.
das war für mich wie eine fahrt in der achterbahn der gefühle.
ich wusste nicht ob ich heulen oder lachen sollte.
wir haben aber nicht einmal daran gedacht das baby abtreiben zu lassen.
die ganze familie stand hinter mir und hat sich total gefreut.
meine freude ist mit der schwangerschaft gewachsen.mittlerweile bin ich in der 18.den schwangerschaftswoche und freue mich total auf mein baby.seit der 14.den woche spüre ich schon kindsbewegungen und es wird mit jedem tag activer .ich kann kaum erwarten das es juli wird und ich meinen kleinen zwerg in den armen halten kann.


Bianca
 
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1985

 geschrieben am 25.01.2010 - 21:10
liebe leser und leserinnen!!

ich habe vor zwei tage erfahren das meine schwester schwanger war.
sie hat es einfach so abgetrieben. werde jetzt auch das dritte mal mama und bin sehr stolz drauf.
mein erster sohn wächst auch ohne vater auf und habe es geschafft.
ich habe zu meiner schwester gesagt sie hätte das auch schaffen können aber sie fängt an es zu verdrängen und das ist sehr schlecht.
ich würde es sie machen.
gott hat uns dieses kind geschenkt und wir sollten es lieben.
bitte lasst ds leben auf die welt.
habe heute ein video angeschaut von abtreibung habe sehr geweint das hat das baby nicht verdient.
es ist genauso ein mensch wie wir mütter und väter.
denk d4über nach


Gast
 

 geschrieben am 25.01.2010 - 20:51 Uhr
@Anuschka,
hast du schon was gehört von der Totenruhe! All unsere Verstorbenen, egal, wie diese zu Tode gekommen sind, egal auch in welchem Alter, sollen in Ruhe und Frieden ruhen. Ohne, dass ihre Bilder dann im Internet preisgegeben werden.

Pascal hat ein ganz wichtiges Thema angesprochen.
Und zum Thema Aufklärung - diese sollte schon früher beginnen! Nicht erst mit Bildchen von abgetriebenen Embryonen.


Anuschka
 

 geschrieben am 25.01.2010 - 16:46
Pascal: Es dient zur Aufklärung.
Denk mal darüber nach!


Pascal
 

 geschrieben am 23.01.2010 - 22:34 Uhr
Ich bin zwar männlich...

Aber ich bin auch gegen Abtreibung...Es ist Kindesmord

Aber ich finde es um einiges trauriger das in den Videos auf der Seite hier noch mit dem Häufchen Elend was das Kind ist gespielt wird

Das ist wahre Schändung können die den Embryo denn nicht einfach Inruhe Frieden Lassen?

NEIN! Sie müssen noch damit spielen...

Abtreibung ist richtig Scheisse aber das hier ist auch Riesen Scheisse...

Denkt mal nach!


susan
 
Wohnort: erfurt
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julian.ronny@hotmail.de
1988

 geschrieben am 20.01.2010 - 23:38
Hallo Leute,
ich habe bisher 2 Mal Abreibung - leider. Ich bin mit 19 Jahren Mama geworden. . Jetzt bin ich wieder schwanger und ich freue mich auf mein zweites Kind. Ich weiß, daß es auch nicht alles gut macht.
Nun weiß ich aber auch, dass ich nie wieder abtreiben würde. Ich hoffe, die Leute die noch wg. einer Abtreibung überlegen, lesen das hier und treiben nicht ab. Wenn ihr Euer Kind auf den Arm nehmen könnt, da seid ihr so glücklich.


Gabi
 
Sitebewertung

 geschrieben am 14.01.2010 - 21:51 Uhr
@Carmen
deine Beiträge sind immer plausibel und menschennah.
Mach weiter so! Ich werde hier allerdings nicht mehr schreiben, da hier meist ohne Verstand, Hirn und Herz geschrieben wird (sodass es schon wirklich weh tut - ausgeschlossen bist natürlich du, Pilger und wenige Andere).

Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, sich für das Leben einzusetzen, welche sicher sinnvoller sind, als über Mord zu diskutieren, welcher keiner ist.

Alles Gute und liebe Grüße
Gabi



Katrin
 

 geschrieben am 14.01.2010 - 15:51
Hallo,
ich habe heute mal wieder eure Seite besucht und war sehr überrascht.
Die Umfrage hat mich total angesprochen, weil ich vor wenigen Wochen
erfahren habe, daß ich eine Schwester oder einen Bruder haben könnte.
(Was immer ein großer Wunsch von mir war.Ich bin Einzelkind)
Meine Mutter hat in der 12.Woche abgetrieben. Ich war sehr geschockt.
Das ist auch so schlimm, weil ich mich schon lange mit diesem Thema
beschäftige und weiß wie schlimm es für das Kind ist
und auch für die Mutter hinterher.
Meine Mutter sagt zwar des es sie nicht beschäftigt, aber das glaub ich
nicht. Ich hab ihr die Rahel -adresse gegeben. Ich trau mich nicht ihr
mehr zu sagen. Ich habe Gott stellvertretend um Vergebung gebeten
und auch meiner Schwester oder Bruder um Vergebung gebeten.
Es tut mir so Leid. Ich habe selbst 2 Mädchen und die verstehen sich so gut.
Ich bin ganz doll traurig darüber, daß ich meine Schwester oder Bruder
nicht sehen durfte. Aber vielleicht eines Tages im Himmel.

Meine Oma hat Zwillinge in der 12.Woche abgetrieben . Das hat ihr der
Arzt hinterher gesagt und mit ihr geschimpft.

Ich selbst sollte auch abgetrieben werden. Meine Oma wollte es, weil
meine Eltern nicht verheiratet waren.
Mein Papa war geschockt und hat dadurch meiner Mutter Mut gemacht.

Ich mußte daß einfach mal loswerden.

Liebe Grüße
Katrin



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