Auferstehung Christi
 

Gottesbilder
 





Historische Fakten über das Leben Jesu

1.) Fakt: Die Evangelien sind viel besser überliefert als andere antike Schriften

F.F.Bruce (Professor für Bibelkritik und Exegese):
"Es gibt keine Sammlung antiker Literatur in der Welt, die sich einer so guten textlichen Bezeugung erfreut wie das Neue Testament. Wir haben viel mehr Unterlagen für die neutestamentlichen Schriften als für die meisten Schriften der klassischen Autoren, deren Echtheit anzuzweifeln niemand einfallen würde. Wäre das Neue Testament eine Sammlung von weltlichen Schriften, so wäre seine Echtheit im allgemeinen über allen Zweifel hoch erhaben. Das Neue Testament ist glaubwürdig, wahr, verläßlich".

Dr. Clark Pinnock:
"Es gibt kein anderes Dokument in der Antike, das literarisch so gut bezeugt und durch so viele historische Daten abgesichert ist, anhand derer eine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann. Wer ehrlich ist, kann eine solche Quelle nicht einfach abtun. Jegliche Skepsis hinsichtlich der historischen Gewährsleute des Christentums basiert auf irrationalen (d.h. in diesem Fall alles Übernatürliche von vornherein ablehnenden) Vorurteilen."

John Warwick Montgomery (Professor für Rechts- und Geisteswissenschaften, Geschichte, Kirchengeschichte und Christliche Philosophie):
Dem so entstandenen Text des Neuen Testamentes skeptisch gegenüberzustehen hieße, die gesamte klassische Antike in dunkle Vergessenheit geraten zu lassen; denn kein Dokument des Altertums ist bibliographisch so gut belegt wie das Neue Testament."

Fenton John Anthony Hort (Einer der bedeutendsten Textkritiker aller Zeiten, er verbrachte 28 Jahre seines Lebens mit der Erforschung des neutestamentlichen Textes):
"In der Vielfalt und Fülle der Belege, auf die er sich stützt, ist der Text des Neuen Testamentes absolut unantastbar und damit einzigartig unter den Schriften des Altertums."

Sir Frederic G. Kenyon (Ehemaliger Direktor und Bibliotheksleiter des Britischen Museums und unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der biblischen Handschriften):
"Es kann nicht stark genug betont werden, dass der Text der Bibel seiner Substanz nach gesichert ist, dies gilt besonders fürs Neue Testament. Die Zahl der Manuskripte des Neuen Testaments, seiner ersten Übersetzungen und seiner Zitate seitens der ältesten kirchlichen Verfasser ist so groß, dass es praktisch feststeht, dass die echte Lesart jeder strittigen Stelle in dem einen oder anderen dieser alten Manuskripte erhalten geblieben ist. Das kann man von keinem anderen Buch der Welt sagen."

Howard F. (Professor für Geschichte und Archäologie):
"Vom Standpunkt der literarischen Fakten aus ergibt sich als einzig logische Schlußfolgerung, daß die Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes wesentlich sicherer ist als bei jedem anderen Schriftstück der Antike".

Prof. Kurt Aland (Institut für neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster):
"Der Text des Neuen Testaments ist hervorragend überliefert, besser als der jeder anderen Schrift der Antike; die Aussicht, dass sich Handschriften finden, die seinen Text grundlegend verändern, ist gleich Null."
Den Schreibern des Neuen Testaments und den ersten Christen waren historische Fakten durchaus wichtig: z.B. können wir die Kreuzigung Jesu auf Grund historischer Angaben im Neuen Testament auf den 7.April 30 datieren. Im Glaubensbekenntnis wurde später als einziger Name neben dem von Jesus Christus und Maria der Name von Pontius Pilatus aufgenommen. "Gekreuzigt unter Pontius Pilatus", d.h. nicht irgendwann, irgendwo, irgendwie, sondern zur Zeit der Statthalterschaft von Pilatus in Judäa (26-36 n.Chr.).




2.) Fakt: Die Kreuzigung ist neben der Bibel auch in außerbiblischen Schriften bezeugt

Die Kreuzigung Jesu wird im Neuen Testament oft erwähnt. In allen Evangelien, in verschiedenen Briefen und in der Apostelgeschichte wird sie bezeugt. Verschiedene Verweise auf eine Kreuzigung Jesu lassen sich auch bei außerbiblischen Autoren finden:

Cornelius Tacitus (Römischer Historiker und Senator, 55-115 n. Chr.)
Tacitus, der nichts auf Christen gab, schrieb in seinen Annalen: "Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten haßte und mit dem Namen "Christen" belegte. Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war."

Flavius Josephus (Jüdischer Historiker und Politiker, 37-100 n. Chr)
...berichtete: "Und obgleich ihn (Jesus) Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu."

Lukian von Samosata (griechischsprachiger Satiriker aus Syrien)
...überlieferte: "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte."

Ignatius, Bischof von Antiochia (um 35-ca.117 n. Chr, er lebte also kurz nach der Zeit als Jesus sein Leben hier auf Erden beendete und hatte wahrscheinlich noch Kontakt mit Augenzeugen der Kreuzigung Jesu):
...bezeugt ebenfalls, dass Jesus unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde: "Jesus Christus, der aus dem Geschlecht Davids stammt, der Sohn der Maria war, der wirklich Mensch wurde, der aß und trank, wirklich verfolgt wurde unter Pontius Pilatus, wirklich gekreuzigt wurde und angesichts aller starb ... der auch wirklich von den Toten erweckt wurde, da sein Vater ihn auferstehen ließ. Erkannte ich euch doch als ... restlos überzeugt von unserem Herrn, der dem Fleisch nach wirklich aus Davids Geschlecht stammt, nach Gottes Willen und Macht der Sohn Gottes ist, wirklich geboren von der Jungfrau, getauft durch Johannes, auf dass jegliche Gerechtigkeit an ihm erfüllt werde, wirklich unter Pontius Pilatus und dem Vierfürsten [Tetrarch] Herodes [Antipas] um unseretwillen angenagelt im Fleisch."

Justin (Kirchenvater und Märtyrer, 100-166 n. Chr.)
...verweist in seiner Apologie interessanterweise auf Prozessakten, die unter Pontius Pilatus angefertigt wurden und zu seiner Zeit um 150 n.Chr., als er sein Werk verfasste, noch existiert haben müssen. Leider sind diese Prozessakten heute verloren. Er schreibt folgendes: "Die Worte aber: "Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt" (Ps 22.16) deuten auf Nägel hin, die ihm am Kreuz durch Hände und Füße getrieben wurden. "Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen die, welche ihn gekreuzigt hatten, über seine Kleidung das Los und teilten sie untereinander. Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen."

Tertullian (Kirchenvater, Jurist und Presbyter (Ältester) von Karathago, 155/160 - ca. 220 n.Chr)
... bemerkt zu der Kreuzigung Jesu: "Gekreuzigt wurde Gottes Sohn! Dessen muss man sich nicht schämen, weil es (für die Welt) zum Schämen ist. Und gestorben ist der Sohn Gottes! Es ist glaubhaft weil es töricht ist (niemand hätte sich solch etwas Törichtes ausdenken können). Und nachdem er begraben ward, stand er wieder auf! Das ist sicher, weil es (menschlich gesehen) unmöglich ist."

Fazit laut Dr. Hempelmann:
"Er (der Kreuzestod Jesu) ist eines der bestbezeugten Ereignisse der Antike. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für einen wissenschaftlich begründeten Zweifel. Wiederum gilt, dass die Zeugen für diesen Sachverhalt nicht nur aus dem Jüngerkreis stammen. Auch die jüdische Kultusbehörde, die im Übrigen jedes Interesse an dem tatsächlichen und ordnungsgemäßen Vollzug der Hinrichtung haben musste, hat sich bezeichnenderweise den - doch so nahe liegenden - Einwand eines bloßen Scheintodes nicht zu Eigen gemacht."
Die jüdische Kultusbehörde hatte lediglich behauptet, dass die Jünger den Leichnam gestohlen hätten. Nicht, dass er nicht ordnungsgemäß gekreuzigt worden und dass es nur ein Scheintod gewesen wäre, sie bestätigte damit zweierlei:
1. Jesus wurde gekreuzigt und starb
2. Das Grab, in das Jesus bestattet wurde, war leer













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