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Daten und Statistik zum Thema Abtreibung

Quelle: Bundesamt für Statistik
Aktualität: Sämtliche Daten beziehen sich auf das Jahr 2008.




Bundesland
Anzahl
Deutschland-gesamt
114.484
Nordrhein-Westfalen
24.120
Bayern
12.736
Baden-Württemberg
12.020
Niedersachsen
9.731
Berlin
9.648
Hessen
9.288
Sachsen
6.199
Rheinland-Pfalz
4.471
Sachsen-Anhalt
4.338
Brandenburg
4.066
Hamburg
3.882
Thüringen
3.655
Schleswig-Holstein
3.609
Mecklenburg-Vorpommern
3.111
Bremen
1.551
Saarland
1.336
Ausland
720



Bundesland
Anzahl
Berlin
308,3
Bremen
276,2
Sachsen-Anhalt
248,3
Mecklenburg-Vorpommern
242,1
Hamburg
231,3
Brandenburg
218,1
Thüringen
212,2
Saarland
183,0
Sachsen
182,5
Hessen
175,9
Deutschland (Durchschnitt)
165,5
Nordrhein-Westfalen
158,9
Schleswig Holstein
156,7
Niedersachsen
148,5
Rheinland Pfalz
138,9
Baden-Württemberg
129,1
Bayern
118,8





















SSW
Anzahl
in %
< 6
15.329 13,4 %
6-8
39.386 34,4 %
8-10
36.963 32,3 %
10-13
20.475 17,9 %
13-17
1.086 0,9 %
17-20
559 0,5 %
20-23
455 0,4 %
>23
231 0,2 %

-> Mindestens 231 Ungeborene wurden abgetrieben, die bereits außerhalb des Mutterleibes lebensfähig waren!







Bundesland
Anzahl
Rheinland-Pfalz
24,0 %
Niedersachsen
15,6 %
Brandenburg
10,1 %
Schleswig-Holstein
6,1 %
Bayern
4,4 %
Hessen
3,7 %
Baden-Württemberg
3,5 %
Thüringen
3,0 %
Mecklenburg-Vorpommern
2,9 %
Sachsen-Anhalt
2,2 %
Nordrhein-Westfalen
1,6 %
Hamburg
1,5 %
Saarland
1,3 %
Sachsen
0,9 %
Bremen
0,6 %
Berlin
0,5 %



Jahr
Ost (DDR)
West (BRD)
Gesamt
1974 99 757 0 99 757
1975 88 756 0 88 756
1976 83 207 13044 96 251
1977 80 145 54309 134 454
1978 79 087 73548 152 635
1979 85 135 82788 167 923
1980 92 103 87702 179 805
1981 95 555 87535 183 090
1982 96 414 91064 187 478
1983 94 096 86529 180 625
1984 92 556 86298 178 854
1985 90 254 83538 173 792
1986 85 725 84274 169 999
1987 82 682 88540 171 222
1988 80 840 83784 164 624
1989 73 899 75297 149 196
1990 66 459 78808 145 267
1991 49 806 74571 124 377
1992 43 753 74856 118 609
1993     111 236
1994     103 586
1995     97 937
1996     130 899
1997     130 890
1998     131 795
1999     130 471
2000     134 609
2001     134 964
2002     130 387
2003     128 030
2004     129 650
2005     124 023
2006     119 710
2007     116 871
2008     114 484

 

Anmerkung des "Bundesamtes für Statistik" zu der letzten Statistik:
Für das Jahr 1976 existiert keine Jahresstatistik, sondern nur eine Erfassung für die Zeit ab dem 22. Juni1976 (sog. Rumpfjahr). Ausserdem wird Ihnen auffallen, dass bis 1980 ein starker Anstieg der gemeldeten Zahlen zu beobachten ist. Dieser ist in erster Linie auf die zunehmend verbesserte Erfassung der Berichtspflichtigen zurückzuführen. Wir halten deshalb eine zusammenhängende Betrachtung erst ab 1980 für sinnvoll. In der ehem. DDR wurden Schwangerschaftsabbrüche erst ab dem II. Quartal 1972 systematisch erfaßt. Erst ab 1973 liegen für komplette Jahre Statistiken vor. Die verschiedenen Zeitabschnitte müssen, so wie sie in den Tabellen dargestellt sind, getrennt betrachtet werden (früheres Bundesgebiet bis 1992, neue Länder bis 1992, Deutschland 1993 bis 1995 und ab 1996). Hinsichtlich der Erhebungsmethodik gibt es erhebliche Unterschiede:
- In der ehem. DDR wurden Schwangerschaftsabbrüche bis 1990 über das sog. Krankenblattsystem erfasst, womit von einer fast vollständigen Meldung der Abbrüche zur Statistik auszugehen ist, denn Abbrüche wurden nur in Krankenhäusern vorgenommen.
- Im früheren Bundesgebiet geschah die Meldung dagegen bis Ende 1995 auf einem Erhebungsbogen, der anonym abgegeben werden konnte. Dadurch und wegen der Tatsache, daß viele Stellen, die Schwangerschaftsabbrüche vornahmen, dem Statistischen Bundesamt nicht bekannt waren, ist dort bis 1995 von einer erheblichen Untererfassung auszugehen.
Erst ab 1996 sind die Inhaber von Krankenhäusern und Arztpraxen verpflichtet, auf dem Erhebungsbogen als (später abzutrennendes) Hilfsmerkmal Name und Anschrift der Einrichtung anzugeben. Erst seit 1996 kann dadurch die Einhaltung der Berichtspflicht kontrolliert werden.
Mit der Neuregelung der Bundesstatistik über Schwangerschaftsabbrüche ab 1. Januar 1996 sind die Inhaber der Arztpraxen sowie Leiter der Krankenhäuser, in denen innerhalb von zwei Jahren vor dem Quartalsende Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt wurden, auskunftspflichtig. Als Hilfsmerkmale werden entsprechend §17 SchKG der Name und die Anschrift der Einrichtung sowie die Telefonnummer der für Rückfragen zur Verfügung stehenden Person erhoben. Dadurch ist es dem Statistischen Bundesamt möglich, die Einhaltung der Auskunftspflicht zu kontrollieren. Jedoch gelten auch weiterhin Einschränkungen hinsichtlich der Vollständigkeit der erhobenen Daten.












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